FANDOM


Lg-hyur male

Beschreibung Bearbeiten

Alessandro ist ein 1,78m großer Mann. Mit seinen 68kg ist er eher von durchschnittlichem bis schlankem Körperbau. Sein Körperbau scheint den Eindruck zu erwecken, als habe er noch nicht oft schwere körperliche Arbeit leisten müssen. Seine schwarzen Haare sind immer säuberlich gekämmt und gepflegt.

Er trägt überwiegend unauffällige, alltagstaugliche Kleidung besserer Qualität, die oftmals in den Farben  braun, schwarz oder grün gehalten sind.  

Er wirkt immer ziemlich ruhig und gefasst, scheint seine Umgebung mit wachsamen Augen zu beobachten. Selten reagiert er impulsiv und es scheint als ob er selten seine Fassung verliert.   

Oftmals scheint es so, als würde er von den Menschen in seiner Umgebung nicht wahrgenommen werden und er scheint im Allgemeinen nicht aufzufallen. Menschen vergessen sogar ihn jemals gesehen bzw. sich mit ihm unterhalten zu haben. 


Geschichte Bearbeiten

Alessandro wurde als ältester Sohn in eine wohlhabende Handelsfamilie hineingeboren. Sein Vater, Damiano Fiorentino, ist das Oberhaupt der ehemals wohlhabenden Handelsfamilie in dem Küstenstädtchen Vicarello. Seine Mutter, Desideria Accorsi, wurde schon in frühen Jahren Damiano verspochen, mit dem Zweck zu mehr Einfluss und Wohlstand in Vicarello zu erlangen. Das Glück der Beiden war ihnen hold, sodass sie sich ineinander verliebten und bis zum Krieg ein recht erfülltes Leben führten. Alessandro hat zwei, 2 Jahre jüngere Geschwister, die Zwillinge Alessio und Elena.


Seine Kindheit verbachte Alessandro meistens allein. Niemand, außer seiner Familie schien Notiz von ihm zu nehmen. Selten wurde er von anderen zum Spielen und herum tollen eingeladen. So kam es, dass er sich als Einzelgänger immer mehr zurückzog, bis er  sich selbst kaum noch vor die Tür traute und sich als Ausgestoßener fühlte. Hinzu kam, dass er seitdem er denken kann, oft von Träumen heimgesucht wird, die so real scheinen als seien sie aus einem früheren Leben. Anfangs wurden die Träume nur als Alpträume abgetan, als sie sich jedoch häuften und teilweise sogar wiedeholten, war schnell klar das mit Alessandro etwas nicht stimmte.  So kam es wie es kommen musste...

Eines Nachts schlich sich Alessandro aus dem Elternhaus und versteckte sich in einem leeren und verlassenen Kontor mit der festen Absicht nie wieder zu seiner Familie zurückzukehren. Dort blieb er und  ernährte sich von dem Proviant, dass er zuvor aus der Küche seiner Mutter gestohlen hatte. Nach mehreren Tagen trostlosem Dahinvegetieren wurde er nachts von mehreren heruntergekommenen Jugendlichen unsanft aus dem Schlaf gerissen. Wie sich herausstellte war das Kontor der Unterschlupf der städtischen Jugendbande "die Bluthunde". 

Nachdem der erste Schreck vergangen war, gelang es Alessandro die jugendlichen davon zu überzeugen, ihm die Chance zu geben sich zu bewähren um sich den Bluthunden anzuschließen.  Dies gelang ihm mit Bravur, und so vergingen die Monate als Mitglied der Bluthunde. Gelegentlich stiegen sie in andere Kontore ein, um sich Nahrung und alles Lebensnotwendige zu besorgen. Mit der Zeit schloss er Freundschaften mit den anderen Bandenmitgliedern.

Besonders gute Freundschaft entwickelte sich zwischen ihm und Gian-Luca. Oft streifen sie nachts durch die Gassen und erzählten sich Geschichten aus ihrer Kindheit, obwohl sie selbstfast noch Kinder waren, jedoch stieg auch die Sehnsucht nach seinen Eltern und Geschwistern. Eines Nachts, während eines Raubzugs in einem Kontor, wurden sie von den Stadtwachen auf frischer Tat ertappt. Alessandro versuchte den anderen Bandenmitgliedern die Flucht zu ermöglichen und wurde aus diesem Grunde von den wachen gefangen genommen.

Wie der Zufall so will, war sein Vater unter den Stadtwachen,  da er gemerkt hatte, dass sein angemietetes Kontor ausgeraubt wird. So trafen sich Vater und Sohn nach vielen Monaten zum ersten mal wieder. Nach einem langen Gespräch mit seinen Eltern über die Hintergründe seines Handels, wurde er mit offenen Armen wieder zu Hause willkommen geheißen. Aus Scham über das Unrecht, das er seiner Familie angetan hatte, tat er nun alles Menschenmögliche um seine Familie nicht noch einmal zu enttäuschen. Er half seinem Vater in Geschäftsangelegenheiten, unterstützte seine Mutter wann immer er nur konnte, und verbrachte sehr viel Zeit mit seinen Geschwistern.

Bei all seinem Glück, vergaß er jedoch alte Freundschaften nicht. Er hegte und pflegte sie und schaffte es sogar, Gian-Luca eine Arbeit im Kontor seines Vaters zu vermitteln. Alles schien in bester Ordnung zu sein, endlich hatte Alessandro das Gefühl seinen Platz in der Welt gefunden zu haben...Bis eines Tages die imperialen Truppen in das Städtchen einfielen.

Der Angriff kam so plötzlich, das Vicarello, vollkommen unvorbereitet, kaum Widerstand leisten konnte. Die Stadt litt sehr unter der Besetzung durch die Kirchentruppen, welche von Imperialen Truppen unterstützt wurden. Während der Großteil des Heeres weiterzog, blieb ein Teil in Vicarello um für Recht und Ordnung zu sorgen und den Nachschub für die Truppen zu sichern. Es folgten Übergriffe, Morde und Plünderungen.

Aus Dankbarkeit zu Alessandros Familie versuchte Gian-Luca einen Übergriff auf den Kontor der Familie zu verhindern und wurde, obwohl schwer verletzt und um Gnade winselnd, öffentlich vom Befehlshabenden des Trupps, Inquisitor Cormac Kadarin, getötet. Alessandro musste  mit eigenen Augen ansehen, wie sein Freund starb, und schwor ihm seinen Tod zu rächen, selbst wenn es sein Eigenes kosten würde. Aus Treue zu seiner Familie, hat er es noch nicht gewagt Schritte gegen Cormac einzuleiten, aber er weiß das die Zeit kommen wird um Rache zu nehmen.     


Besonderer Besitz Bearbeiten

  • Schriftrolle mit historischen Aufzeichnungen über eine Schlacht fremder, nicht-menschlicher Völker. Genannt werden Sylvain, Jayan, Daimah und Duk'zarist
  • Kopie von verschlüsselten Briefen an Horatio Monti
  • Ein Collier von Estelle Reed
  • Ein übermannsgroßes Schwert aus Schwarzstahl der Jayan, gefunden in den Katakomben unter dem Tempel der Sabeha
  • Eine Leibwächterin, Pazia, die nach eigenen Angaben in einer Lebensschuld bei ihm steht


Weiterführende Links Bearbeiten