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WerteBearbeiten

Gnosis: 10


Schicksalspunkte: 3

ElanBearbeiten

derzeit keines


HintergrundBearbeiten

Der Tod Gian-LucasBearbeiten

Cormac Kadarin spürte durch seinen Rechtsbringer die Anwesenheit eines "Wesens mit besonderen" Kräften, dass er für einen Diener des Teufels hielt - Alessandro. Als Gian-Luca auf ihn zustürmte, hielt er versehentlich diesen für den 'Begabten' und machte kurzen Prozess.





PlotsBearbeiten

Helden alter ZeitBearbeiten

Alessandro ist als Nephilim die wiedergeborene Seele von Lja'rhdim, einem ehemaligen Mitglied der Nebelgarde, einer Eliteeinheit der D'Anjayni. Er war mit seiner Einheit für den Schutz eines der Edelsteine der "Höllenorgel" zuständig, kam aber bei einem Überfall um's Leben.


TräumeBearbeiten

Die Nacht nach der Nacht der UntotenBearbeiten

(1) Nebel wabert durch die Straßen, hat sich auf die nächtliche Stadt wie ein Schleier gelegt. Nur vage kannst du den Mond erkennen, der voll und rötlich über der Stadt leuchtet. Ungehört und ungesehen erklimmst du die Mauer des Anwesens, in dem du Estelle vermutest. Das Gras raschelt kaum, als du dich fallen lässt und du bist sicher, dass die wenigen Geräusche, die du erzeugst, schon gleich darauf vom Nebel verschlungen werden. Einem Schatten gleich erreichst du die Hintertür, die dir wenig entgegen zu setzen hat - der dunkle Flur liegt vor dir. Vorsichtig arbeitest du dich die Treppe hoch, vermeidest jedes Knarzen. An einer Tür hälst du an und legst dein Ohr an das Holz. Du kannst schwere Atemzüge vernehmen. Ob das Monti ist? Oder nur ein Diener? Gerne würdest du dem Kerl geben, was er verdient, aber deswegen bist du nicht hier. Noch nicht. Schnell huscht du weiter, Zeit ist kostbar. Einmal über den Flur, dann findest du die verschlossene Tür, die zu dem vergitterten Raum führt, den du von unten gesehen hast. Einige bange Momente, dann öffnet sich das Schloss mit einem leisen Knacken. Du siehst dich um, dann huscht du in den Raum hinein. Deine Augen haben sich mittlerweile an das schummrige Licht gewöhnt und so ist es kein Problem für dich, die Gestalt in dem großen Himmelbett mitten im Raum zu sehen. Eine schlanke, zierliche und deutlich weibliche Gestalt, mit einem Laken nur halb bedeckt. Haut wie Alabaster im durch den Nebel gefilterten Mondlicht. Du huscht zum Bett, um die schlafende Schönheit zu wecken, bereit, ihr die Hand auf den Mund zu legen, damit sie im ersten Schreck nicht schreit. Doch was ist das - was liegt dort auf dem Bett? Du nimmst den Gegenstand hoch - ein Dolch. Rotes Blut tropft von der Klinge, auf das weiße Laken. Dein Blick wandert hinab - und dort siehst du auch den Fleck, seltsam deutlich in dieser sonst so schattenhaften Welt. Die leuchtend rote Blume des Todes. Du kommst zu spät!

Dann flammt das Licht auf - und ehe sich deine Augen erholen können, wird die Tür aufgerissen und Soldaten stürmen in den Raum, um dich zu überwältigen. Dazwischen steht Horatio Monti, mit einem dröhnenden, höhnischen Lachen. Du wirst in Ketten geschlagen, dann wird es schwarz um dich, als man dir einen Sack über den Kopf stülpt.

Als dieser wieder entfernt wird, stehst du in einem Gerichtssaal. Um dich herum schattenhafte Gestalten auf den Rängen, die wispern, flüstern, ohne dass du sie verstehen könntest. Doch gleich darauf wird deine Aufmerksamkeit von Inquisitor Kadarin gefangen genommen, der sich von dem Stuhl des Richters erhebt und dich mit brennendem Blick anstarrt. "Schuldig bist du, verderbte Seele" sind die Worte, die er spricht. Ein Mensch erhebt sich von der Zeugenbank, ein junger Mann, Gian-Luca? Anklagend hebt er die Hand und deutet mit dem Finger auf dich. "Mörder" sagt er. Seine Augen sind hohl und leer, die Stimme hallt dumpf. Nichts Anderes sagt er, als immer nur "Mörder".

"Er hatte den Dolch noch in der Hand" brummte Horatio Monti, als sei damit alles gesagt. Eine Frau erhebt sich, du erkennst Schild und Rüstung einer Tol Rauko Soldatin. "Man hat immer eine Wahl. Man muss nur mit den Konsequenzen leben" sagt sie.

"Dann ist sein Schicksal besiegelt" spricht der Inquisitor und schlägt mit einem hölzernen Hammer auf den Tisch. "Verbrennt ihn!" befiehlt er.

Gegen deinen Widerstand wirst du nach draußen geführt, wo der Holzstoß schon wartet, als wäre das Urteil von Anfang an klar gewesen. Eine schlanke Gestalt in einem Kapuzenumhang steht neben dem Holz und sieht zu dir hinüber. Als man dich heran führt, streift sie die Kapuze ab. Spöttisch lächelt dich die Magierin an. "Verbrennen? Mit Vergnügen..."

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...


(2) Krähen fliegen auf, als du deine Heimatstadt vor dir siehst. Du siehst auf den Wagen, der von zwei schweren Pferden gezogen wird und mit dem du - endlich - Korn und Lebensmittel bringst. Es war nicht einfach gewesen, all dies zu schaffen - aber du hast es geschafft. Deine Eltern werden stolz auf dich sein. In großen Windungen schlängelt sich der Pfad durch die Wiesen zur Küste. Wie hingegossen liegt dort deine Heimat, ruhig, friedlich.

Dass es zu friedlich ist, fällt dir erst auf, als du fast schon in der Stadt bist. Kein Vieh, keine Hunde. Die Häuser - nach dem Krieg notdürftig repariert - beginnen wieder zu verfallen. Einige leere Augen und hohle Wangen sehen dich an, als du kommst, doch es ist seltsam leer auf den Straßen. Nur der Friedhof ist bevölkert - mit frischen Gräbern. Mit Furcht im Herzen kommst du vor euer Haus. Du klingelst, doch niemand öffnet. Gewaltsam verschaffst du dir Eintritt, hastest die Treppe nach oben... und findest deine Eltern. Tod. Verhungert. Du kommst zu spät. Zu spät...

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...


(3) Du stehst in einer Straße. Kaltes Kopfsteinpflaster unter deinen Füßen, rechts und links Häuserwände, dunkel, schmutzig, ohne Wände. Blutrot steht die Sonne am Horizont und taucht die Straße in ein rötliches Licht. Du hörst Lachen, das Lachen spielender Kinder. Du gehst diesem nach und erkennst, dass die Straße auf einen Platz führt. Dort ist es hell und freundlich und du siehst Menschen, viele Menschen. Du beschleunigst deine Schritte, willst auf den Platz treten - doch etwas hält dich zurück. Erst jetzt hörst du das Klirren, siehst hinab - und erkennst die große, dicke, schwere Kette, die mit eiserner Schelle an deinem Fuß festgemacht ist und dich daran hindert, die Gasse zu verlassen. So stehst du hier, am Rande des Platzes, in den Schatten, während vor die das Licht ist. Das Leben.

Langsam, ganz langsam, versinkt die Sonne hinter dem Horizont, die Schatten werden länger. Du siehst die spielenden Kinder, fünf an der Zahl. Sie rennen, sie lachen, werfen sich einen Ball zu. Sie scheinen dich nicht zu bemerken. Niemand scheint dich wahrzunehmen. Doch das Spiel der Kinder hat etwas Beruhigendes.

Dann siehst du gegenüber, auf der anderen Seite des Platzes, Schatten die sich bewegen. Eine Dunkelheit, die langsam über den Platz kriecht. Du hörst das Klicken von Metall, dass Knacken von Knochen. Urplötzlich schält sich eine monsträse Gestalt aus den Schatten. Mindestens drei Meter hoch ist sie. Ein Ungetüm aus Knochen und schwarzem Stahl. Die Arme, länger als sie sein dürften, enden in scharfen Klauen. Hüfte und Beine sind seltsam verdreht. Ein Schlächter. Der Schädel regt sich in die Luft, fast scheint es so, als würde dieses Ungeheuer schnuppern, ehe es sich wieder in Bewegung setzt. Schnurstracks bewegt es sich auf die Kinder zu, die noch immer friedlich im Lichtkreis einer Laterne spielen, nichts ahnendn von der Gefahr, in der sie schweben. Du versuchst noch einmal auf den Platz zu kommen, doch die Kette hält dich fest. Du winkst mit den Armen, doch weder die Kinder noch das Monster scheinen das wahr zu nehmen. Du schreist, du rufst - doch es ist, als würdest du nicht existieren. Obgleich du dir die Lunge aus dem Leib schreist und immer wieder an deiner Fessel zerrst... hilflos musst du mit ansehen, wie sich der Schlächter hinter den Kindern aufbaut. Zur Untätigkeit verdammt siehst du, wie eine Pranke eines der kleinen Geschöpfe packt, nach oben reißt... und einfach zerdrückt. Die anderen Kinder schreien voller Panik auf, versuchen zu fliehen - doch es gibt kein Entrinnen vor dieser unheiligen Kreatur. Schreie verstummen, Knochen knacken, Blut spritzt. Dann hörst du nur noch Schmatzen...

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...


(4) Dunkle, laute Gongschläge hallen dumpf wieder. Hunderte Füße scharren über steinernen Boden. Es ist dunkel, kalt. Die Dunkelheit legt sich wie ein Schleier auf deine Haut, so als wäre sie beinahe körperlich. Du befindest dich in einer Menge von Leuten. Ihre Gesichter kannst du nur schemenhaft erkennen, doch das ein oder andere kommt dir vage vertraut vor. Die Menge schwemmt voran, wie von einer unsichtbaren Hand geführt und du wirst einfach mitgenommen. Es geht durch zahlreiche enge, dunkle, schmutzige Gassen, in hunderten Windungen kommen stets neue Menschen hinzu. Schließlich kommt ihr auf einem großen Platz an. Dunkle Globen schweben in der Luft und erfüllen den Platz mit einem seltsamen Unlicht. Hier und da wachsen Dornenbüsche, die schwarze Rosenblüten tragen. Vor einem großen Tor aus schwarzem Metall, welches einen riesigen, dreiäugigen Drachen zeigt, steht ein eiserner Thron: groß, wuchtig, erhaben. Kaum hast du ihn erblickt, verhallen die Gongschläge und du fällst, synchron mit allen Anderen, auf die Knie. Ein kalter Hauch erfüllt dich Hier kommt der Herrscher der Stadt, allmächtiger Tyrann und gnadenreicher Monarch. Wie aus dem Nichts tritt eine schlanke Gestalt vor den Thron. Ein Mann, hochgewachsen, mit blasser Haut und ebenmäßigen Zügen. Angetan ist er mit Stiefel, Hose, Hemd und Wams, alle in schwarz, grau und dunklem blau gehalten. Eine silberne Rose, auf der eine Träne sitzt, ziert den Wams. An seiner Seite hat er ein Schwert gegürtet. Dieser Mann, der eine Aura austrahlt, der man sich nur schwer entziehen kann, hebt die behandschuhten Hände und spricht, mit dröhender Stimme: "Willkommen, meine Untertanen". Dann setzt er sich, und der Blick seiner kohlenschwarzen Augen schweift durch die Menge - und trifft DICH!

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...