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LageBearbeiten

Der Brandtkeller liegt im Südosten der Stadt, in einer der übelsten Gegenden Americhs.


BeschreibungBearbeiten

Das zweistöckige Haus, dessen Kellergewölbe die Kaschemme beherbergt, wirkt bereits von außen verkommen und schäbig. Das Fachwerk weist deutliche Löcher auf, die Fenster sind offen. Auf dem Dach fehlt so manche Schindel und die Tür hängt schief in den Angeln. Gerade abends oder während der kalten Jahreszeit kann man hier oft Bettler, Schausteller und anderes Gesindel finden, die in dem heruntergekommenen Haus ein wenig Schutz suchen.

Seitlich und noch außerhalb des Hauses führt eine schmale, steinerne Streppe in ein zwei Meter breites, gemauertes Loch, von wo aus ein 4 Meter langer Tunnel in das Kellergewölbe führt, dass den Brandtkeller ausmacht. Das Tonnengewölbe ist feucht, die Steine sind fleckig, doch hält das niemanden davon ab, hier herunter zu kommen. Die Deckenhöhe ist mit dreieinhalb Schritt (jedenfalls in der Mitte) recht angenehm. Von dem 15 Meter langen Hauptkeller führen mehrere Seitenkeller ab, die größtenteils mit rustikalen Tischen und Bänken bestückt sind. Hinter einem Tresen führen zwei weitere Durchgänge in nicht für Gäste gedachte Gewölbe, wobei das eine die Küche, das andere einen Vorratskeller beinhalten.

Die Lichtverhältnisse hier drinnen sind bestenfalls als schummrig zu bezeichnen - es gibt einen großen, eisernen Kerzenhalter an der Decke über der Theke, ansonsten sorgen mal mehr mal weniger Kerzen und Feuerschalen dafür, dass man wenigstens Etwas sieht.

Eine Bedienung gibt es hier nicht, wer etwas will geht zur Theke und bezahlt gleich bar.

Der Brandtkeller ist gut besucht und so ist die Luft hier meist zum Schneiden. Der Lärmpegel ist meist so hoch, dass man sich ungestört unterhalten kann, ohne fürchten zu müssen, dass jemand der weiter als zwei Meter entfernt steht etwas von dem Gespräch mitbekommt. Alles in Allem fasst der Brandtkeller sicherlich an die 150 Leute. Geöffnet hat er in der Regel ab der sechsten Abendstunde bis zum Morgengrauen.


AngebotBearbeiten

GetränkeBearbeiten

  • Ein schales Bier, dass literweise ausgeschenkt wird
  • Dunkles Starkbier, besser als der normale Gerstensaft der hier ausgeschenkt wird, aber auch deutlich teurer
  • Brandtwein
  • Verschiedene Schnäpse
  • Rachenfeuer, ein Kräuterbrand, der angeblich Tote aufwecken kann


SpeisenBearbeiten

Das Essensangebot hier ist sehr wechselhaft. Generell kommen die Leute eher zum Trinken in den Keller. Meist hat der Wirt etwas Brot da, manchmal aber auch Fleischspieße (böse Zungen behaupten von der Ratte) oder auch mal ein Spanferkel.


PersonenBearbeiten

RolfBearbeiten

Wirt

Ein vierschrötiger, muskulöser Mann zwischen dreißig und vierzig mit einer Glatze, deren Kopfhaut rötlich schimmert. Das Linke Auge ist von einer Augenklappe bedeckt, von der sich eine Narbe über die Wange bis zum Mundwinkel zieht. Er führt den Keller schon seit fast 10 Jahren und ist dafür bekannt, wenig Spaß zu verstehen. Andererseits ist es ihm auch ziemlich egal, was im Keller passiert, solange man bezahlt und die Einrichtung ganz lässt. Wer jemanden sucht um sein Herz auszuschütten ist bei ihm an der falschen Adresse


GuiacomoBearbeiten

Inventar und Rausschmeißer

Ein kleiner Mann um die dreißig, dessen Gesichtszüge sehr an ein Wiesel erinnern. Die schwarzen Haare glänzen meist von Öl, während die tiefliegenden dunklen Augen scheinbar keine Sekunde stillstehen können. Guiacomo kleidet sich stets in schwarz oder dunkelblau und trägt Handschuhe. Er zählt schon mehr zur Einrichtung als zu den Stammgästen. Man sagt, er sorge dafür, dass jene, die im Keller Ärger machen, dies schnell bereuen. Dabei scheinen lange Messer eine wichtige Rolle zu spielen - von denen trägt er nämlich stets ein paar bei sich.

Terese und ViolaBearbeiten

Huren

Zwillinge, die stets mit aufreizender Kleidung und viel Schminke im Gesicht im Keller anzutreffen sind. Beide haben langes, rotes Haar in welches sie jeweils ein Band geflochten haben: Blau bei Terese, Viola grün. Beide haben breite Hüften und üppige Brüste - erstere werden durch breite Miedergürtel hervorgehoben, letztere sind durchaus öfter mal unbedeckt zu sehen, wenn ein Gast nur gut genug bezahlt. Die verlebten Gesichter täuschen auf den ersten Blick gut darüber hinweg, dass die beiden gerade mal 16 oder 17 Jahre alt sind.


BesonderheitenBearbeiten

  • Gerüchten zu Folge gibt es noch einen weiteren Eingang aus der Kanalisation