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Lage Bearbeiten

Entfernungen Bearbeiten

Beschreibung Bearbeiten

Die Kirche ist schon sehr alt, mehrere Jahrhundert mindestens. Auch wenn sich einige bemüht haben, dass die Kirche nicht zerfällt, so nagt doch der Zahn der Zeit an ihr. Der Regen hat seine Spuren am Mauerwerk hinterlassen, genauso wie die Vögel und einige Vandalen. Doch trotz allem steht sie immer noch und trotzt all den Widrigkeiten.

Von außen macht die Kirche nicht viel her. Sicher, sie ist größer als die kleinen Kirchen in den Dörfern und Gemeinden, aber kein Vergleich mit richtigen Kathedralen. Den einzigen Schmuck, den man von außen sehen kann, sind die bunten Glasfenster. Sie sind beinahe zwei Menschen hoch, schlank und in einem Bogen spitz zulaufend. Die Fenster zeigen verschiedene Heiligen bei ihren Taten und Wundern.

Doch der wahre Glanz der Kirche ist erst von Innen zu erkennen. Das Kirchenschiff umfasst ein großes Viereck und die kuppelartigen Deckengewölben werden von Säulen getragen. Ein wahres Meer an Kerzen steht dort, und die Sonne fällt in derartiger Farbenvielfalt durch die Fenster, dass die Abwesenheit von großartigen Verzierungen nicht auffällt. Kleine Statuen der Aposteln sind in Nischen eingearbeitet und verleihen dem Ort eine Spiritualität, sofern sie jemand hier suchen mag. Doch auch sie sind schlichter, als sich manch einer wünschen würde. Wohl der einzige Grund, weshalb sie noch stehen und nicht entfernt wurden.

Die Bänke sind schlicht und einfach, aber von ordentlicher Qualität. Ein Beichtstuhl steht am Rande. Am Kopfender der Kirche steht auf einer Erhöhung ein Altar hinter dem ein großes Kreuz an der Wand hängt. Etwas versetzt davon ist eine Kanzel eingelassen, von dessen Erhöhung der Priester seine Predigen hält. Von der Wand verdeckt befindet sich die Tür zur Sakristei.

Kaum sichtbar befindet sich an der Ostwand eine Treppe, die halb in die Außenwand eingelassen ist. Sie führt in die Krypta hinunter. Dort wurden verschiedene Ritter zur Ruhe gebettet, und auch hier sind zwei Ritter vom Tol Rauko Orden die ältesten. Laut der Inschrift sind jene beiden vor knapp Tausend Jahren hier bestattet worden.

Personen Bearbeiten

Pater Lorenzo Bearbeiten

Der hiesige Priester ist ein Mann, der mit den Problemen der Stadt zu kämpfen hat. Der magere Mittvierziger mit der grauen Halbglatze hat großes Wissen und könnte in seinen Predigten die Evangelien, Gebote und Grundsätze wunderbar näher bringen. Doch all das nützt nichts, wenn er keine Gemeinde hat, die es interessiert. Und genau das ist sein Problem. Er scheint des Kämpfens müde zu sein und greift deshalb zur Flasche. Anders scheint er den leeren Anblick seiner Kirche nicht ertragen zu können.

Besonderes Bearbeiten

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