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WerteBearbeiten

Gnosis: 10


Schicksalspunkte: 3


ElanBearbeiten

--


GeschichteBearbeiten

FamilieBearbeiten

Ernesto BaroneBearbeiten

Ernesto Barone ist der wiedergeborene Briaios (siehe unten).




PlotsBearbeiten

Helden alter ZeitBearbeiten

Niam ist die wiedergeborene Seele der Sylvain Amânae, die zur Zeit des Kriegs der Dunkelheit gelebt hat. Amânaes Geschichte ist von daher tragisch, dass sie eine heimliche Liebesbeziehung mit dem Duk'zarist Briaios hatte, was dazu führten, dass sie auf dem Schlachtfeld gegeneinander antreten mussten.


TräumeBearbeiten

(1) "Lauf!" Eine Hand schleudert dich beiseite. Im nächsten Moment zerbirst ein Feuerball dort wo du eben noch gestanden hast. Flammen erhellen das Dunkel, versengen Stein, Holz und Tuch. Die Hitzewelle brandet über dich hinweg, versengt dir Haut und Haar. Du blinzelst, als das Feuer erstirbt und es wieder dunkel wird. Im nächsten Moment dringt erneut Licht durch das filigrane Fenster des Raumes in dem du dich befindest. "Meldiron?" hörst du dich rufen. "Meldiron?! Alles in Ordnung?"

"Mir geht es gut" sagt dein männlicher Begleiter, der dich eben zur Seite gestoßen hatte, als er sich aus den Schatten löst. Du siehst eine schlanke Gestalt (du weißt, dass er männlich ist, auch wenn die Züge sehr sanft und eher feminin sind) mit heller Haut, langen, spitzen Ohren und sonnengelben Haaren, bekleidet mit einer leichten Rüstung aus silbernem Metall, ein schlankes Schwert um die Hüfte gegürtet. "Wir müssen hier raus".

Du nickst und öffnest die Tür. Das Fauchen von Flammen mischt sich mit Schreien, als ihr den Gang entlang hastet. Irgendwo über euch birst Stein, das ganze Gebäude bebt. Schon fürchtest du, dass ihr es nicht schaffen werdet, da erreicht ihr doch die Tür nach außen. Als du in die Nacht trittst, stockt dir für einen Moment der Atem.

Feuerschein färbt den Nachthimmel rot. Der kleine Außenposten - aus weißem Stein und silbrigem Metall erbaut, mit schlanken, filigranen Häusern und Türmen, allesamt kunstvoll verziert - erbebt, als weitere Vernichtung vom Himmel. Schwarz und rot färben sich die Bauten, Trümmer fliegen umher. Dein Blick geht nach oben, doch du siehst keine Sterne, siehst nicht den Mond. Nur ein schwarzer, gigantischer Schatten, der über euch schwebt. Du weißt, dass ein Schlachtkreuzer der Duk'zarist, des Volks der Dunkelheit, über euch schwebt, doch weigert sich dein Verstand die Realität zu fassen. Aus Dutzenden von magischen Geschützen werden Flammen geschleudert. Nur mit Mühe weichst du einer Flammenwalze aus und hastest einige Stufen hoch. Krachen fällt einer der filigranen Türme in sich zusammen, Staub wirbelt auf, hüllt dich ein. Von den Zinnen siehst du, dass nicht ihr das eigentliche Ziel dieses Angriffs seid. Obgleich der komplette Außenposten in Trümmern liegt, obgleich die Mitglieder deines Volkes um dich herum sterben, seid ihr nicht mehr als etwas, was man am Wegesrand mitnimmt. Mit Tränen in die Augen siehst du, wie die Stadt deines Volkes, die zu beschützen du hier stationiert warst, in Flammen steht. Hell lodern sie gen Himmel, einem Scheiterhaufen gleich.

Dann, ein Aufschlag, eine dunkle Kugel, die die Realität verschlingt. Die Stadt ist nicht mehr. Und mit ihr all ihre Bewohner. Du sackst auf die Knie, verzweifelt ob dieser Greultaten und schreist deine Verzweiflung in die Nacht.


--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Dir ist speiübel, dein Kopf pocht vor Schmerz. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...


(2)Du stehst auf einer kahlen, vom Wind umtosten Ebene. Kahle Bäume strecken ihre schwarzen Äste mahnend in den Himmel. Dichte Wolken stehen am Himmel, verdecken die Sonne und färben alles grau. Kalt ist es, eisig kalt. Zitternd stehst du auf einem Felsen, nur mit einem dünnen, silbrig schimmernden Kleid. Ernesto hat dir das Kleid geschenkt, damals, zu dem ersten Ball, da er dich mitgenommen hat. Du erinnerst dich an etwas und greifst durch den Seitenschlitz des Kleides zu deinem Oberschenkel. Ja, dort ist das Stilett, lang und scharf.

Als du die Hand zurück ziehst ist sie voller Blut. Erschrocken drehst du die Handinnenflächen nach oben und siehst, dass deine beiden Hände blutrot sind. Hastig versuchst du das Blut abzustreifen, deine Bemühungen färben das Kleid rot. Doch gleich wie sehr du dich auch anstrengst, das Blut von deinen Händen weicht nicht. Es ist wie ein Mal, dass dich zeichnet.

Dann hörst du sie – die Stimmen. Sie flüstern und wispern, kennen deinen Namen, klagen dich an. Du blickst auf, siehst dich um – und bemerkst, wie sich körperlose Gestalten um dich herum materialisieren. Du kennst sie – es sind jene, die du von ihrem irdischen Leben befreit hast. All jene, die Böses getan haben, die sterben mussten… oder? Du raffst dein Kleid und rennst, verfolgt von den Geistern, die mit ihren kalten, durchsichtigen Händen nach dir greifen. Du rennst nach vorne, die einzige Richtung die dir bleibt.

Da, eine Gestalt. Noch ein Geist? Nein, jemand aus Fleisch und Blut! Ernesto! Du rennst auf ihn zu, rufst seinen Namen… doch er lächelt nur müde und wendet sich ab. Die Hände in den Taschen geht er einfach davon. Du schreist auf, Tränen ringen über deine Wangen. Du streckst die Hand nach ihm aus, versuchst ihn zu erreichen… da wirst du je von den Geisterhänden, die dich eingeholt haben, zurück gerissen. Du hörst das Reißen von Stoff, spürst die eiskalten, scharfen Nägel auf deiner Haut brennen, merkst, wie dein Kopf an den Haaren zurückgerissen wird. Das Letzte was du siehst ist Ernestos Winken, ehe er hinter einem Baum verschwindet.



--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Dir ist kalt, eiskalt. Und schwach fühlst du dich, so schwach wie noch niemals zuvor. Kaum kannst du die Glieder regen und jäh sackst du wieder auf die Bettstatt. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Du versuchst wach zu bleiben, die aufzurichten, unwillig, noch einmal zu träumen. Doch schon versinkst du wieder in der Schwärze einer Ohnmacht…


Mental Health: Almost Impossible / -6


(3) Schreie. Das Fauchen von Feuer. Das Geräusch schlagenden Metalls auf Holz – und umgekehrt. Du stehst in Mitten einer Schlacht, der Boden blutgetränkt. Die silberne Rüstung, die du trägst, hängt in Fetzen, als habe ein ungestümer Riese auf sie eingeschlagen. Deine blutige Hand umfasst ein Stilett und dein Blick erfasst die schlanke, hoch gewachsene, dunkle Gestalt, die in einiger Entfernung Schwert und Dunkelheit als Waffe führt. Der goldene Speer durchdringt silbrige Rüstungen als seien diese aus Gaze.


Ihr kämpft in einer Stadt – nein, in einem Wald – nein… Du siehst Häuser, dicht an dicht. Du vermeinst, die ein oder andere Americher Fassade zu erkennen. Doch dazwischen stehen Bäume, groß und dicht belaubt. Der Boden zu euren Füßen ist Gras, Gras das durch zerstörte Pflastersteine nach oben strebt. Der Himmel ist finster – und als du hoch blickst siehst du eine gewaltige fliegende Stadt, die Feuer und Verderben regnen lässt.


Ein Riese mit einer gewaltigen Axt wütend neben dir, schlägt auf einen anderen dieser schönen, dunklen „Elfen“ ein. Du blickst in das wutverzerrte Gesicht des Riesen und erkennst… Victor?


Direkt neben dir bricht ein Mitstreiter in silberner Rüstung zusammen, gepfählt von dem Speer des ersten Dunklen. „Lauf“ sagt dieser durch seinen Helm hindurch, der seine Stimme dumpf und kalt klingen lässt. Dann wendet er sich wieder anderen zu. Zwei, drei tötet er, dann wird er selbst von einem Schlag getroffen, der ihm den Helm aufreißt und vom Kopfe fegt.


Dir stehen die Tränen in den Augen, ob der ganzen Toten. Du willst dieses Blut nicht, du willst, dass das Töten aufhört. Mit einem erstickenden Schrei springst du los, auf den Dunklen zu, auf den ‚Feind’, wie es in dir schreit. Er fährt herum, sein Speer zischt auf dich zu – und verfehlt. Du verfehlst nicht, deine Waffe trifft sein Herz. Erst dann blickst du in das Gesicht deines Feindes… Ernestos Gesicht. Die feurigen Augen flackern, während er dich ansieht. Am Rande nimmst du war, wie etwas von seinem Speer getroffen zu Boden fällt. Du warst gar nicht das Ziel, warst gar nie das Ziel. „Briaios…“ formen deinen Lippen. „Ich liebe dich…“ haucht er. Dann vergeht die Welt in einer schwarzen Implosion.




--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Dir ist speiübel, dein Kopf pocht vor Schmerz. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...


Mental Health: Almost Impossible / -6


(4) Dunkle, laute Gongschläge hallen dumpf wieder. Hunderte Füße scharren über steinernen Boden. Es ist dunkel, kalt. Kaum kannst du atmen, so schnürrt dir dies die Kehle zu. Die Dunkelheit legt sich wie ein Schleier auf deine Haut, so als wäre sie körperlich. sie umklammert dich, hält dich gefangen. Du befindest dich in einer Menge von Leuten. Ihre Gesichter kannst du nur schemenhaft erkennen, doch das ein oder andere kommt dir vage vertraut vor. Die Menge schwemmt voran, wie von einer unsichtbaren Hand geführt und du wirst einfach mitgenommen. Es geht durch zahlreiche enge, dunkle, schmutzige Gassen, in hunderten Windungen kommen stets neue Menschen hinzu. Schließlich kommt ihr auf einem großen Platz an. Dunkle Globen schweben in der Luft und erfüllen den Platz mit einem seltsamen Unlicht. Hier und da wachsen Dornenbüsche, die schwarze Rosenblüten tragen. Vor einem großen Tor aus schwarzem Metall, welches einen riesigen, dreiäugigen Drachen zeigt, steht ein eiserner Thron: groß, wuchtig, erhaben. Kaum hast du ihn erblickt, verhallen die Gongschläge und du fällst, synchron mit allen Anderen, auf die Knie. Reif bildet sich auf deiner Haut, du kannst dich nicht mehr rühren. Dort kommt der Herrscher der Stadt, allmächtiger Tyrann und gnadenreicher Monarch. Wie aus dem Nichts tritt eine schlanke Gestalt vor den Thron. Ein Mann, hochgewachsen, mit blasser Haut und ebenmäßigen Zügen. Angetan ist er mit Stiefel, Hose, Hemd und Wams, alle in schwarz, grau und dunklem blau gehalten. Eine silberne Rose, auf der eine Träne sitzt, ziert den Wams. An seiner Seite hat er ein Schwert gegürtet. Dieser Mann, der eine Aura austrahlt, der man sich nur schwer entziehen kann, hebt die behandschuhten Hände und spricht, mit dröhender Stimme: "Willkommen, meine Untertanen". Dann setzt er sich, und der Blick seiner kohlenschwarzen Augen schweift durch die Menge - und trifft DICH, verbrennnt dich, ertränkt dich, durchbohrt dich!

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Dir ist speiübel, dein Kopf pocht vor Schmerz. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...