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PersonenBearbeiten

OrteBearbeiten

AmerichBearbeiten

Americh liegt genau zwischen den Grenzen der Domänen Kanon, Lucrezio und Bellafonte. Sie ist die größte freie Handelsstadt Gaias und wird von einem Rat der angesehensten und mächstigsten Personen und Familien der Stadt verwaltet.

Die Familie Rosseau unterhält Handelsbeziehungen zu den Häusern Camparelli und Delacroix.


TräumeBearbeiten

Nacht 20/21Bearbeiten

Du träumst einen farbigen, lebhaften Traum:

Du reitest über eine große, weite, sonnen-beschienene Wiese. Das Gras ist saftig und grün, Felder von bunten Blumen wiegen sich sanft im Wind, ihr betörender Duft hängt in der Luft. Du gibst Arie eine sanfte Schenkelhilfe und schon fliegt sie förmlich über das Land. Dein Haar weht im Wind, bunte Bänder deiner Kleidung flattern. Du bist frei, ungebunden, bereit für neue Abenteuer. Mit einem sanften Sprung überquert ihr einen Fluss, der sich - glitzernd wie tausend Edelsteine - durch die grüne Wiese schlängelt. Farbenprächtige Schmetterlinge umschwirren dich für einige Augenblicke, als wollten sie mit dir tanzen. Du kicherst, dann bist du auch schon vorbei geritten, hinfort getragen vom Winde. Du reitest eine Kuppe hinauf und hältst dort an. Dein Blick schweift über das weite Land. In der Ferne kannst du eine Stadt erkennen, aus deren Mitte dunkle Türme wie Finger in den Himmel ragen. Auf einmal fröstelt dir. Ein kalter Windstoß weht über das Land. Das Gras scheint zu gefrieren, die Schmetterlinge bleiben, von Reif überzogen, inmitten der Luft stehen und fallen dann leblos zu Boden. Das Licht der Sonne ist trüb geworden. Du hast das Gefühl, als ob sich etwas nähert, etwas Dunkles, Unheimliches.

--- Du schreckst aus dem Schlaf hoch, dein Herz klopft. Der erste Teil des Traumes war wunderschön, warum hat er sich so gewandelt? Dir fröstelt.

Mental Health: Easy / +4


Nacht 21/22Bearbeiten

Eine Tür. Die Tür. Groß ist sie, doppelflüglig und aus Holz. Vor Generationen hat ein heute unbekannter Künstler dieses Holz mit Schnitzereien verziert. Jeder Quadratzentimeter des alten, glatten, dunklen Holz ist mit Schnitzereien bedeckt. Unzählige Male hast du sie abgefahren, so oft, dass deine Finger bluten. Du sitzt auf kaltem Steinboden, barfuss, mit Nichts am Leibe als einige alte, zerrissene, schmutzige, stinkende Fetzen. Dein Haar ist verfilzt und starr vor Dreck, deine Haut trocken und schmutzig. Du hast alles verloren, hast nichts mehr, nicht einmal ein Kupferstück. Du bist hungrig und durstig, doch du kannst nicht hier weg. Nicht, bevor du nicht einmal Einlass erhalten hast. Denn nichts anderes ist mehr geblieben, als der Schatz hinter dieser Tür.

Da, die Tür öffnet sich. Dahinter ist es hell, warm und freundlich. Eine Bibliothek, hunderte und aberhunderte von Büchern stehen sorgsam aufgereiht in den Regalen. Das Wissen der Menschheit, all die Geheimnisse der Vergangenheit! Du setzt dich in Bewegung, deine Glieder sind kalt und steif. Mit zusammen gebissenen Zähnen kriechst du über den kalten Boden. Es ist doch nur ein kurzes Stück, wieso erscheint der Weg dir so lang, so unendlich lang? Schon beginnen sich die Türen wieder zu schließen. Ein stummer Schrei entringt sich deiner Kehle, du vervielfachst deine Anstrengungen. Nur einmal dort hinein gelangen, nur ein Blick... nur ein Blick.

Krachen schließen sich die Türen, gerade als du sie erreichst. Hilflos, verzweifelt kratzen deine blutigen Finger über das Holz der Tür, doch es ist kein Hineinkommen. So sitzt du wieder hier, schmutzig, dürstend, frierend, allein im Dunkeln.

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...

Mental Health: Difficult / +0