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Allgemeines zu AmerichBearbeiten

Da Victor schon seit ungefähr 5 Jahren (984) in Americh lebt, kennt er die Stadt schon recht gut. Auf jeden Fall hast du von den Ratsmitgliedern schon einmal gehört und kennst die meisten öffentlichen Gebäude. Im Zweifel frag einfach nach.


Personen und GruppierungenBearbeiten

  • Magiergilde: Von der Magiergilde in Americh hat er erst vor Kurzem erfahren, da sein Lehrmeister dies nicht mit ihm diskutierte


OrteBearbeiten

  • Tempel der Sabeha: Der Tempel ist noch gar nicht so alt. In der Tat wurde er erst vor etwa 4 Jahren ohne viel Tamtam errichtet.


OkkultesBearbeiten

EreignisseBearbeiten

  • Die Ausgrabung und er Überfall auf Tol Rauko: Ungefähr ein halbes Jahr bevor Victor in die Stadt kam, fand man während Bauarbeiten im Viertel "Rotes Band" eine alte Ruine und darin mehrere altertümliche Gegenstände, man munkelt sogar Schätze. Der Tol Rauko Order hat diese im Namen des Kaisers verlangt. Während des Abtransportes wurde der Trupp allerdings von Unbekannten überfallen und getötet, die Fundstücke blieben auch nach längerer Untersuchung verschwunden.


TräumeBearbeiten

Nacht 20/21Bearbeiten

Feuer! Heißes, loderndes, vernichtendes Feuer. Die Stadt brennt. Das Viertel, das du beschützt hast, brennt. Die Menschen brennen. Die Schreie der sterbenden Menschen dringen an deine Ohren, gleich einem Chor gemarterter Seelen. Der dichte Qualm raubt dir den Atem, während sich der Gestand nach verbranntem Fleisch tief in deine Nase einbrennt. Nicht einmal das Schließen deiner Augen bringt dir Ruhe, denn sogleich siehst du die Seelen der Toten aufsteigen, verzweifelt, verzerrt, siehst, wie sie sich zu einem anklagenden Chor unter dem bleichen Mond zusammen finden, gebunden an diesen Ort.

Fassungslos blickst du auf deine Hände, die rußigen, die angesengten. Hast du dies hier getan? Ist es deine Schuld, dass diese Menschen brennen. Du kannst dich nicht erinnern, doch alles deutet darauf hin, dass du eben noch in diesem Inferno warst. Und du hast überlebt. Ein Blick nach links. Ein Blick nach rechts. Als Einziger.

Nein, doch nicht - denn schlurfenden Schrittes kommt eine Gestalt um die Ecke. Schwankt, bleibt stehen. Du hebst den Kopf, blickst in Barnabas Gesicht. Entstellt ist es, von Maden durchzogen, Brutstätte für Fliegen. Der linke Arm ist knöchern, die rechte Hand fleckig. Und doch sehen dich seine Augen an. Und in diesem Blick steht Enttäuschung, große Enttäuschung. "Du hast versagt" spricht er mit Grabesstimme. "Du hast meine Lehren mit Füßen getreten und mein Erbe an dich in Asche verwandelt. Ich lehrte dich, das Leben zu schützen - nicht den Tod zu bringen. Nun sieh' dich an. Sieht. Dich. An!"

Die Stimme geht dir durch Mark und Bein. Und auch wenn du weißt, dass dein Lehrmeister untot ist, dass dieser Zustand nicht sein darf, so hast du doch nicht die Kraft etwas zu tun. Du sitzt nur da, auf deinen Knien und blickst zu dem Mann, der einst dein Lehrer und Vater war, auf. "Ich... ich habe mein Bestes gegeben. Stets versucht..." entringt sich deiner Kehle, doch rasch wirst du unterbrochen. "Versuchen ist nicht genug. Man muss es tun. Mit jeder Faser seiner selbst."

Mit einem Knacken birst ein Holzbalken, Häuser stürzen in sich zusammen. Eine Flammenwalze schießt aus dem Inferno heraus, umhüllt das Wesen, das eins Barnabas war. Als das Feuer weicht, ist nichts mehr übrig. Nur noch die Schuld.

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...

Mental Health: Very Difficult / -2

Nacht 21/22Bearbeiten

Trommler spielen einen Marsch, während du durch die Menge geführt wirst. Wie ein Tier haben sich dich in Ketten gelegt. Große, schwere Eisenketten, mit denen du dich kaum aufrecht halten kannst. Immer wieder knickst du ein, doch die Bewaffneten hinter dir stoßen dich gnadenlos vorwärts. "Hexer" ruft es aus der Menge. "Teufelsfreund", "Monster" - so sind die Namen, mit denen man dich bedenkt. Faulige Tomaten und alter Kohl werden nach dir geworfen, immer wieder treffen sie dich. Stoisch wandert dein Blick nach vorne, wo schon der Henker der Inquisition auf dich wartet. "Schuldig des Bundes mit dem Teufel", so lautete das Urteil. Deine Seele habest du bereits verwirkt, nun werde man dich daran hindern, auch den Seelen anderer zu schaden. Vierteilen, ertränken, verbrennen... so hatte man beschlossen, wolle man mit dir verfahren. Um kein Risiko einzugehen. Dann erreichst du die Richtstätte. Mit schweren Schritten steigst du auf die erste Stufe...

--- Schweißgebadet schreckst du aus dem Schlaf. Du kannst nicht einmal schreien, so trocken ist dein Mund. Das Blut rauscht in deinen Ohren und im ersten Moment glaubst du, deine Brust würde zerspringen, so klopft dein Herz. Du bist immer noch an dem Ort, da du dich nieder gelegt hast. Draußen ist es dunkel, der Morgen scheint noch fern. Und doch weißt du nicht, ob du noch einmal wirst schlafen können, in dieser Nacht. Dabei war dies doch nur ein Traum. Nur ein böser Traum...

Mental Health: Difficult / +0