FANDOM


Beschreibung und GeschichteBearbeiten

Die Stadtgarde Americhs hat eine lange, traditionsreiche Geschichte - wenngleich nicht unbedingt immer eine ruhmreiche. Zu den Gründungstagen der Stadt wurde die Sicherheit zuerst von den Siedlern selbst, dann von einigen unabhängigen Söldnertrupps im Dienste der um Einfluss kämpfenden reichen Bewohner mehr schlecht als recht gewährleistet. Immer wieder kam es zu brutalen Zusammenstößen zwischen den einzelnen Truppen, bei denen nicht selten auch Unschuldige zu schaden kamen. So sahen sich viele Gruppierungen innerhalb der Stadt genötigt, eigene Schutztruppen und Bürgerwehren aufzustellen.

Erst mit der Etablierung des Stadtrates und einer Festigung der Machtstrukturen wurden die einzelnen bewaffneten Gruppen per Dekret aufgelöst und durch eine nominelle Stadtwache ersetzt. Dies geschah einerseits aus dem Bestreben heraus, die Anzahl organisierter, möglicherweise von den "Falschen" bezahlter, bewaffneter Gruppen möglichst gering zu halten, zum anderen aber auch aus der Überlegung, die junge Stadt zu befrieden und so bessere Handelsbedingungen zu schaffen.

Anfangs war die Stadtwache nur ein besserer Schlägertrupp, der mehr bandenartige Strukturen als militärische Führung aufwies und wirklich war die Garde in ihrer Geschichte mehrmals in kriminelle Geschäfte und Organisationen gestrickt. Erst nach einem Banditenangriff um das Jahr 680 herum, der nur knapp abgewewehrt werden konnte, änderte sich das: Mit Siegreich Kaltherz kam ein Veteran in die Position des Kommandanten, der konsequent und rabiat militärische Führungen in der Garde etablierte. Unter seiner Ägide verdoppelte sich das Personal der garde auf das Doppelte - hautsächlich, da er ehemalige Soldaten und Glücksritter in Diensten nahm (und manchmal, wie man sagte, auch presste). Unter seiner Ägide wurde die Stadtwache zuerst effizient und dann - auch bedingt durch einen damals recht schwachen Rat - gefürchtet.

Als Kaltherz schließlich während eines bizarren 'Unfalls' starb, stellte niemand genaue Nachforschungen an - viel mehr war man damit beschäftigt, die Garde wieder auf ein beherrschbares Maß zurecht zu stutzten und ihren Einfluss zu beschneiden. Doch manche Dinge, wie geregelte Uniformen, eine mehr oder weniger einheitliche Bewaffnung und eine erhöhte Zahl an Wachhäusern, blieben.

Danach ging es mal auf, mal ab - immer wieder wurde die Statdgarde als ineffektiv oder korrupt verschrien, aber sie sorgte mehr oder weniger für Ruhe. Und niemand wollte einen zweiten Kaltherz riskieren.

Der letzte Kommandant, Ricardo Rioccha, war ein Mann, der die Dinge locker anging und gerne mal ein Auge zudrückte - gegen eine entsprechende Gefälligkeit versteht sich. Die Ärmeren hatten unter Verbrechen und Willkür zu leiden, während die Reichen tun und lassen konnten, was sie wollten - und immer reicher wurden.

Erst unter dem aktuellen Kommandanten, Lasse, hat sich die Lage wieder verbessert. Eine Tatsache, die ihm die Bürger der Stadt hoch anrechnen und ihn mehr oder weniger beliebt machen, auch wenn sie wissen, dass auch dieser Kommandant sicherlich kein Engel ist.


Struktur und OrganisationBearbeiten

UniformBearbeiten

Wache 01

Wache (noch zu bearbeiten)

Die übliche Uniform besteht aus einem wattierten Wams (zum Schutz), einer Hosse und einem Rock, der über dem Wams getragen wird, so wie einem Hut, Stiefel und Waffen je nach Aufgabe.

Hose und Rock sind von dunklem Blau, mit aufgesetzten schmalen Zierstreifen, die bei Rekruten weiß, bei Gardisten bis Hauptfeldwebel silbern und ab Leutenant in Gold ausgeführt sind. Gürtel und Schwerthalter haben die gleiche Farbe.

Dazu gehören ein breitkrämpiger hell-grauer Hut, an dem oft eine Feder befestigt ist, sowie ein heller Kragen. Die Ränge werden durch Abzeichen an der Schulter wiedergespiegelt.

Als Waffen findet man üblicherweise Schwert oder Rapier, Messer und nach Bedarf eine Hellebarde oder eine Armbrust.


Sind schwerere Kämpfe zu erwarten, tragen die Manschaftsgrade in der Regel eine Lederrüstung unter einem blau-silbernen Überwurf, während die Offiziere oft in Kette oder - im Falle von Mitgliedern aus den reichen Familien - auch Platte unterwegs sind.


Anwärter tragen noch keine Uniform, sondern lediglich eine blau-weiße Schärpe sowie einen Hut.


RängeBearbeiten

  • Kommandant - führt die Garde in allen Belangen und vertritt sie gegenüber den Rat
  • (Oberst) - nominell Stellvertreter und Adjutant des Kommandanten, theoretisch bis zu drei Stück, selten besetzte Posten
  • Hauptmann /-frau - zuständig für ein Stadtviertel und die dortigen Dienstpläne, in der Praxis oft Vertreter des Kommandanten
  • (Oberleutnant) - nominell für besonders verdiente Leutenante
  • Leutenant / -a - zuständig für eine Wachschicht in einem Viertel, kontrolliert die Wachen und meldet besondere Vorkommnisse
  • (Hauptfeldwebel) - nominell für besonders verdiente Feldwebel
  • Feldwebel - oftmals zuständig für ein Wachhaus, aber auch auf Streife anzutreffen
  • Korporal - Truppenführer, selten besetzt
  • Gefreiter - nominell für besonders verdiente Gardisten, oft auch bereits Truppenführer
  • Gardist - ausgebildeter Stadtgardist mit mindestens einem Jahr Diensterfahrung
  • Rekrut - Gardist in Ausbildung
  • Anwärter

Wichtige MitgliederBearbeiten